Demokratiereihe 2026
Unter dem Thema «Sicherheit und Demokratie» organisiert und unterstützt die Schweizerische Botschaft in Österreich im Jahr 2026 eine Reihe von Veranstaltungen zu aktuellen und zukunftsweisenden Fragen rund das Thema Demokratie. Im Fokus stehen Themen wie Demokratiebildung, Vertrauen in staatliche Institutionen sowie die Rolle neuer Technologien für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit in Europa.
Safe Democracy Convention: Digitale Souveränität
26. März 2026
Partner: Innovation in Politics Institute
Am 26. März 2026 nahm die Schweizerische Botschaft in Österreich an der Safe Democracy Convention im Wiener Rathaus teil. Die Konferenz widmete sich dem Thema digitale Souveränität und der Frage, wie Europa sichere, vertrauenswürdige und souveräne digitale Lösungen gestalten kann.
Im Rahmen eines Panels berichteten Botschafterin Salome Meyer und Baptiste Lanoix, Head of E-Voting bei der Schweizerischen Post, über die bisherigen Erfahrungen mit den schweizerischen E-Voting-Pilotprojekten. Gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten diskutierten sie die Chancen und Herausforderungen, die E-Voting für moderne Demokratien mit sich bringt. Dabei standen insbesondere Fragen der Transparenz, der Sicherheit und des Vertrauens in digitale Technologien im Mittelpunkt.
Die Diskussion machte deutlich, dass E-Voting nur dann Vertrauen schaffen kann, wenn die zugrunde liegenden Prozesse vollständig transparent und nachvollziehbar ausgestaltet sind. Demokratische Legitimation im digitalen Raum setzt Strukturen voraus, die das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler nachhaltig stärken.
Wir möchten an dieser Stelle auch dem Innovation in Politics Institute, für die Organisation dieses wichtigen Austauschs, danken.
©Sebastian Philipp
Podiumsdiskussion «Gefährdete Demokratie? Chancen und Herausforderungen der Extremismusprävention»
6. Mai 2026
Im Rahmen der Demokratiereihe fand am 6. Mai 2026 auf der Residenz der Schweizerischen Botschaft in Österreich eine Paneldiskussion zum Thema Gefährdete Demokratie? Chancen und Herausforderungen der Extremismusprävention statt.
Gemeinsam mit Monika Waldis-Weber, Co-Direktorin des Zentrums für Demokratie Aarau, Judith Goetz von der Universität Innsbruck und Andreas Peham vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) wurden aktuelle Herausforderungen und Ansätze der Extremismusprävention diskutiert.
Die Diskussion verdeutlichte, dass politische Bildung nicht punktuell bleiben darf, sondern früh, kontinuierlich und praxisnah vermittelt werden muss. Prävention beginnt auch bei uns selbst: Vorurteils-Sensibilisierung und Selbstreflexion sind zentrale Voraussetzungen, um Radikalisierungsmuster frühzeitig zu erkennen und ihnen wirksam zu begegnen. Auch eine geschlechterreflektierte Perspektive muss stärker berücksichtigt werden, unter anderem da Anti-Feminismus als Brückenideologie mobilisierend wirkt.
Herzlichen Dank auch an unseren Moderator Konstantin Auer, und an alle Gäste für den engagierten Austausch.
Podiumsdiskussion «Desinformation in Klimadiskursen: Fakten, Vertrauen und Demokratie»
23. Juni 2026
Weitere Details folgen.
Kamingespräch zu Demokratieforschung im DACH-Raum
Oktober 2026
Weitere Details folgen.




